"Armut bleibt und Reichtum geht" – Ressourcenabbau im Norden Perus

Der Peru-/ Limatag wird jedes Jahr zusammen mit dem Eine Welt Ausschuss St. Thomas zu Gunsten der sozialen Projekte in San Juan de Lurigancho in Lima veranstaltet. Wir freuen uns, dass wir mit den Spenden der Veranstaltung das Projekt weiter sichern konnten.

Im Norden Perus operiert die größte Goldmine Lateinamerikas. Viele Menschen im Umfeld der Mine leben nach wie vor in Armut, während der ausländische Konzern enorme Reichtümer aus der Erde hebt. Auf der Suche nach dem glänzenden Edelmetall wird auch die Umwelt in dramatischem Ausmaß zerstört. Die Bagger des Bergbauunternehmens lassen ganze Berge, Seen und Täler verschwinden. Der Einsatz hochgiftigen Zyanids stellt eine weitere Bedrohung für Mensch und Umwelt dar.

Am Beispiel des Goldabbaus in Peru wurde gezeigt, wie gefährdet die Ressourcen Perus sind und welche Auswirkungen der Raubbau auf die Bevölkerung hat.

Bei einem gemeinsamen peruanischen Mittagessen konnten sich unsere Gäste aber auch von den kulinarischen Spezialitäten Perus überzeugen. Der Limatag wurde von peruanischen Musikern begleitet, die uns wie immer mit der Lebensfreude Perus ansteckten.

Einen besonderen Dank möchten wir unserem Referenten Heinz Schulze für seine ehrenamtliche Unterstützung aussprechen.

zurück zur Übersicht Veranstaltungen 2011 >>