Die Musiker der „Noche de la Cancion Ayacuchana“ in München

In der Noche de la Cancion Ayacuchana in München treffen sich Musiker aus einer Gruppe von traditionellen peruanischen Musikerfamilien, um zusammen die Kultur der „Cancion Ayacuchana“ zu präsentieren. Jeder der Musiker hat seinen eigenen Weg gefunden, um das kulturelle Erbe aus dem ländlich-andinen Raum in die modern-städtische Umgebung zu übertragen.

Die Musiker-Geschwister der Familie Soto leben verteilt über Peru und verschiedene Länder Europas. Doch immer wieder treffen sie zusammen, um die Tradition der „Cancion Ayacuchana“ vorzustellen. Sie waren zuletzt in dieser Zusammensetzung im Teatro Municipal in Ayacucho und in der Casa del Folklore in Lima zu sehen. Auch in Europa suchen sie stets Gelegenheiten, um ihre Musik als Teil ihres kulturellen Gedächtnisses am Leben zu erhalten und weiterzutragen. Schon der Vater der Familie Soto, Abilio Soto Yupanqui, ist Musiker, Künstler und beteiligt sich als Schriftsteller aktiv am Erhalt der Quechua-Traditionen.

Der Musiker Luis Sulca Galindo wirkt vor allem in Peru. Er lehrt Gitarre an verschiedenen Instituten, unter anderem als Dozent an der Escuela Superior de Música publica „Condorcunca“ in Ayacucho. Der Vater von Luis Sulca Galindo, Antonio Sulca Lozano, war Ende der 1970er Jahre Mitbegründer der Musikgruppe „Hermanos Sulca de Ayacucho“. Heute ist Luis Sulca ein verantwortliches Mitglied in dieser Gruppe. Er organisiert unter anderem Auftritte bei den Veranstaltungen zum „Día de la Canción Ayacuchana“, der in Peru seit dem Jahr 1981 jährlich am 6.11. begangen wird.

Wir begrüßen die Gruppe zusammen und jeden einzelnen Musiker bei unserer „Noche de la Cancion Ayacuchana“!

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